Wissenstest 2025 – Notfälle bei Jugendfeuerwehren kein Problem

Während die Vorbereitung und Ausbildung größtenteils in den einzelnen Feuerwehren stattfand, wurden die Abnahmen zum Wissenstest „Verhalten bei Notfällen“ in 14 Terminen in den jeweiligen Kreisbrandmeisterbezirken durchgeführt. Insgesamt stellten rund 130 weibliche und 215 männliche Jugendliche ihr Wissen und Können unter Beweis.
Neben einem theoretischen Fragebogen, bei dem je nach abzulegender Stufe zwischen zehn und 30 Fragen beantwortet werden mussten, gehörten auch praktische Aufgaben zum Wissenstest. Dabei erlernten und demonstrierten die Jugendlichen unter anderem das korrekte Absetzen eines Notrufs sowie die stabile Seitenlage. In den Stufen 3 und 4 stand das richtige Vorgehen beim Auffinden einer bewusstlosen Person sowie bei einer Person im Schockzustand anhand von Fallbeispielen im Mittelpunkt.
Zuständig für die Abnahmen war Kreisbrandmeister und Kreisjugendfeuerwehrwart (KJFW) Christian Wolfrum, der dabei von den Sprecherinnen und Sprechern des Kreisjugendfeuerwehrausschusses sowie den zuständigen Kreisbrandmeistern und -inspektoren unterstützt wurde. Die teilnehmenden Jugendlichen kamen aus insgesamt 55 Jugendfeuerwehren.
Kreisjugendfeuerwehrwart Wolfrum betonte die große Bedeutung dieses Themenbereichs: „Gerade Feuerwehrfrauen und -männer kommen bei Unfällen, Sicherheitswachen oder Bränden häufig in die Situation, als Ersthelfer tätig zu werden. Was in der Jugend schon gelernt wird, vergisst man im Alter nicht.“
In der Stufe 1 (Bronze) nahmen 110 Jugendliche teil, in der Stufe 2 (Silber) 86 und in der Stufe 3 (Gold) 102 Jugendliche. Die höchste Stufe wird mit der Verleihung einer Urkunde bestätigt, die von 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreicht wurde. Der Anteil der weiblichen Jugendlichen lag bei nahezu 40 Prozent.

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